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Bad Batch: Wenn Stammzelltherapie zum Albtraum wird
Eine investigative True-Crime-Miniserie deckt die Schattenseiten der milliardenschweren Stammzellindustrie auf

Der Podcast „Bad Batch“ nimmt Hörerinnen und Hörer mit auf eine schonungslose Reise in die Welt der unregulierten Stammzelltherapien – eine Industrie, in der Hoffnung zur Ware und Patienten zu Opfern werden. In sechs Folgen rollt Moderatorin Laura Beil reale Fälle auf, in denen Menschen nach sogenannten Wunderheilungen in kritischem Zustand endeten.
Im Mittelpunkt der Serie stehen Patientinnen und Patienten mit schweren Erkrankungen, die kaum Behandlungsalternativen hatten. Auf der Suche nach Hoffnung wandten sie sich an Kliniken und Unternehmen, die nicht zugelassene Stammzelltherapien anboten – mit teils verheerenden Folgen. „Bad Batch“ erzählt diese Schicksale mit journalistischer Sorgfalt und gibt den Betroffenen eine Stimme.
Die Serie zeigt, wie gezielt verletzliche Menschen angesprochen werden: mit Versprechen auf Heilung, die wissenschaftlich nicht belegt sind, und mit Behandlungen, die niemals behördlich geprüft wurden. Medizinbetrug
Besonders präzise verfolgt „Bad Batch“ die Spur der Schäden zurück zu einem bestimmten Pharmaunternehmen. Doch die Moderatorin Laura Beil belässt es nicht bei einem Einzelfall: Die Serie legt systematisch offen, wie die gesamte Stammzellindustrie – ein milliardenschwerer Markt – in einer regulatorischen Grauzone operiert.
Aufsichtsbehörden haben jahrelang weggeschaut oder waren schlicht überfordert. Unternehmen nutzten Schlupflöcher in der Gesetzgebung, um Behandlungen anzubieten, die in einem geregelten medizinischen Umfeld nie zugelassen worden wären. Fachleute, die eigentlich dem Patientenwohl verpflichtet sind, stellten den Profit an erste Stelle. Pharmakriminalität
„Bad Batch“ ist kein gewöhnlicher True-Crime-Podcast. Die Serie verbindet akribische Recherche mit eindringlichem Storytelling und stellt eine der drängendsten Fragen des modernen Gesundheitswesens: Wer schützt Patienten, wenn Regulierungsbehörden versagen?
Die menschlichen Kosten dieser Industrie werden greifbar – durch konkrete Schicksale, durch die Stimmen von Betroffenen und Angehörigen, aber auch durch Interviews mit Insidern und Experten. Der Podcast liefert damit nicht nur Unterhaltung, sondern einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Gesundheitskriminalität
Der Podcast ist auf allen großen Plattformen verfügbar, darunter Apple Podcasts, Spotify, Audible, Amazon Music sowie in der Wondery-App. Über entsprechende Abonnementdienste lassen sich alle Folgen werbefrei streamen. Wer sich für die Schnittstelle zwischen Medizin, Kriminalität und Regulierungsversagen interessiert, findet in „Bad Batch“ eine der wichtigsten True-Crime-Produktionen der vergangenen Jahre.
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