Über die Episode
Der Killer-Clown: Wer war John Wayne Gacy?
Zwischen 1972 und 1978 ermordete John Wayne Gacy in Des Plaines, einem Vorort von Chicago, mindestens 33 junge Männer und Jungen – und gilt damit als einer der berüchtigtsten Serienmörder USA in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Nach außen hin präsentierte sich Gacy als angesehener Geschäftsmann und engagierter Bürger, der unter dem Namen „Pogo der Clown“ bei Wohltätigkeitsveranstaltungen und Kinderfesten auftrat.
Das Doppelleben eines Monsters
Gacy lockte seine Opfer – überwiegend jugendliche Männer – in sein Wohnhaus, wo er sie folterte und tötete. Die meisten Leichen versteckte er im Kriechkeller seines Hauses, vier weitere Opfer warf er in einen nahegelegenen Fluss. Sein sorgfältig gepflegtes Image als freundlicher Nachbar und aktives Gemeindemitglied ermöglichte es ihm, seine Verbrechen über Jahre hinweg zu verbergen. Die Podcast-Episode analysiert die psychologischen Hintergründe dieses Doppelleben Serienmörder und fragt, wie ein Mensch ein solches Doppelleben führen kann.
Die Entdeckung der Verbrechen
Im Dezember 1978 verschwand der 15-jährige Robert Piest in Des Plaines. Als die Polizei wegen des Vermisstenfall Robert Piest zu ermitteln begann, führten die Spuren schnell zu Gacy. Durchsuchungen seines Anwesens förderten die sterblichen Überreste von 26 Opfern zutage – einer der erschütterndsten Tatortfunde der amerikanischen Kriminalgeschichte.
Ermittlung, Prozess und Hinrichtung
Der Strafprozess gegen John Wayne Gacy zog internationale Aufmerksamkeit auf sich. Er wurde in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen und am 10. Mai 1994 durch eine Giftinjektion hingerichtet. Die Episode der Podcast-Serie „Murderous Minds“ bietet einen detaillierten Einblick in die Ermittlungsarbeit, den Gerichtsprozess und die kriminalpsychologischen Erkenntnisse, die dieser Fall bis heute liefert. Die Serie ist auf Spotify verfügbar und richtet sich an alle, die sich für Kriminalpsychologie und True-Crime-Geschichten interessieren.
