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Atlantischer Ozean
Der Atlantische Ozean ist das zweitgrößte Weltmeer und spielt in der Kriminalitätsbekämpfung eine bedeutende Rolle als Schauplatz internationaler Verbrechen wie Drogenhandel, Menschenschmuggel und Piraterie.

Definition
Der Atlantische Ozean erstreckt sich zwischen Europa, Afrika und Amerika und umfasst eine Fläche von etwa 106 Millionen Quadratkilometern. Aufgrund seiner enormen Ausdehnung und der Vielzahl von Hoheitsgebieten und internationalen Gewässern stellt er Strafverfolgungsbehörden vor besondere Herausforderungen. Die Zuständigkeit für Straftaten auf hoher See richtet sich nach dem Flaggenprinzip sowie völkerrechtlichen Vereinbarungen.
In der True-Crime-Geschichte des Atlantiks finden sich spektakuläre Fälle von Piraterie, Drogenschmuggel über transatlantische Routen, Menschenhandel mittels Schiffspassagen sowie ungeklärte Vermisstenfälle auf Kreuzfahrtschiffen. Besonders die sogenannte »Kokain-Route« von Südamerika nach Europa über den Atlantik beschäftigt internationale Ermittlungsbehörden regelmäßig. Auch maritime Umweltkriminalität wie illegale Müllentsorgung und Ölverschmutzung sind wiederkehrende Delikte in diesem Meeresgebiet.
Die Strafverfolgung auf dem Atlantik erfordert enge Kooperation zwischen nationalen Küstenwachen, Europol, Interpol und US-amerikanischen Behörden. Deutsche Schiffe unterliegen auf hoher See der deutschen Strafgerichtsbarkeit nach dem Flaggenrechtsprinzip, während Verbrechen in territorialen Gewässern der jeweiligen Küstenstaaten unterstehen.
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