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Odense
Drittgrößte Stadt Dänemarks auf der Insel Fünen gelegen. Schauplatz mehrerer aufsehenerregender Kriminalfälle, darunter des ersten dänischen Mordfalles unter Anwendung von Täterprofiling.

Definition
Odense ist mit rund 180.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Dänemarks und Hauptstadt der Region Süddänemark. Die auf der Insel Fünen gelegene Stadt ist vor allem als Geburtsstadt des Dichters Hans Christian Andersen bekannt, erlangte jedoch auch als Tatort spektakulärer Kriminalfälle Bekanntheit in der dänischen Kriminalgeschichte.
Die Stadt wurde zum Schauplatz eines wegweisenden Falles in der dänischen Kriminalistik, als dort erstmals psychologisches Täterprofiling bei der Aufklärung eines Mordes eingesetzt wurde. Diese Methode, die sich an FBI-Techniken orientierte, markierte einen Wendepunkt in der dänischen Ermittlungsarbeit und trug zur Modernisierung der Kriminalpolizei bei.
Wie andere dänische Großstädte verzeichnet auch Odense im 21. Jahrhundert eine erhöhte Kriminalitätsrate in bestimmten Bereichen, insbesondere im Zusammenhang mit Bandenkriminalität und Drogenhandel. Die Stadt dient regelmäßig als exemplarisches Beispiel für die kriminalistische Entwicklung in mittelgroßen skandinavischen Städten.
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