Peter Lundin – Ein Mörder kehrt heim
Ein Dokumentarfilm zeigt den Serienmörder kurz vor seinen brutalen Verbrechen in Rødovre
Nach seiner Entlassung aus einem US-amerikanischen Gefängnis kehrte Peter Lundin nach Dänemark zurück – Regisseur Ralf Andersson begleitete ihn dabei mit der Kamera. Der entstandene Dokumentarfilm wurde auf dem dänischen Sender TV2 ausgestrahlt und gewann nach den Ereignissen des Jahres 2000 eine makabre neue Bedeutung.
Doppelmord in den USA
In den USA hatte Lundin 1991 seine Mutter Yrsa und deren Lebensgefährten James Michael Thornton getötet. Nach Verbüßung seiner Haftstrafe wurde er entlassen und nach Dänemark abgeschoben. Peter Lundin
Ein Kamerateam im Schlepptau
Regisseur Ralf Andersson begleitete Lundin in der Zeit nach der Entlassung, während dieser versuchte, in Dänemark ein neues Leben aufzubauen. Der Film gewährt einen seltenen Einblick in Lundins Persönlichkeit und Gedankenwelt – in einem Zeitraum, der heute als Vorgeschichte zu einem der schwersten Verbrechen der dänischen Kriminalgeschichte gilt. Rødovre-Morde
Die Rødovre-Morde
Im Mai 2000 ermordete Lundin seine Freundin Marianne Pedersen sowie ihre beiden Söhne Dennis und Brian. Die Leichen wurden zerstückelt. Der Fall erschütterte ganz Dänemark. Serienmörder Dänemark
Ein historisches Dokument
Der Dokumentarfilm, der einen Mörder in Freiheit zeigt, stellt im Rückblick Fragen zur Resozialisierung und zu möglichen Warnsignalen. Für an Kriminalgeschichte Interessierte bietet er eine einmalige Gelegenheit, Peter Lundin vor seinen zweiten Morden zu beobachten – und bleibt damit ein bedeutsames Dokument zur Aufarbeitung des Falls.

