Marei Stephansen: Erdrosselt und im Horsens Fjord versenkt
DNA-Spuren überführten Jørgen Jørgensen des Mordes an der 17-Jährigen
Veröffentlicht 6. Juni 2025

Falldetails
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Klassifizierung:
Das Verschwinden
Am Abend des 14. September 1997 verließ die 17-jährige Marei Stephansen gegen 22:30 Uhr ein Café in der Vestergade in Horsens, einer Hafenstadt an der dänischen Ostküste. Die Schülerin des Horsens Gymnasiums wurde danach nicht mehr lebend gesehen. Als sie nicht nach Hause kam, meldeten ihre Eltern sie als vermisst.
Der grausame Fund
Bereits einen Tag später, am 15. September 1997, entdeckten Spaziergänger eine Leiche im Horsens Fjord in der Nähe von Gyllingnæs. Es handelte sich um Marei Stephansen. Die Obduktion ergab, dass die junge Frau erdrosselt worden war.
Die rechtsmedizinische Untersuchung offenbarte weitere schreckliche Details: Marei war Opfer eines Sexualdelikts geworden. Zudem wiesen Verletzungen auf stumpfe Gewalteinwirkung hin – möglicherweise durch einen metallischen Gegenstand wie einen Draht. Die Ermittler stellten fest, dass der eigentliche Tatort nicht der Fundort war.
Zeitlinie
Marei verlässt das Café
Die 17-jährige Marei Stephansen verlässt gegen 22:30 Uhr ein Café in der Vestergade in Horsens. Es ist das letzte Mal, dass sie lebend gesehen wird.
Leichenfund im Horsens Fjord
Die Leiche von Marei Stephansen wird im Horsens Fjord nahe Gyllingnæs gefunden. Die Obduktion zeigt, dass sie erwürgt wurde.
Ermittlungen werden aufgenommen
Die Polizei identifiziert Alrø als den eigentlichen Tatort. Rechtsmedizinische Untersuchungen zeigen Anzeichen von sexueller Gewalt und stumpfer Gewalteinwirkung.
DNA-Spuren überführen Täter
DNA-Analysen verknüpfen Jørgen Jørgensen eindeutig mit dem Tatort und der Tat.
Der wahre Tatort
Die Spurensicherung führte die Ermittler nach Alrø, einer kleinen Insel im Horsens Fjord. Dort fanden sie den tatsächlichen Tatort. Die forensischen Beweise deuteten darauf hin, dass Marei dort getötet und anschließend ins Wasser geworfen worden war. Die Leiche war nach dem Tod bewegt worden, um die Tat zu verschleiern.
DNA überführt den Täter
Die DNA-Analyse wurde zum Durchbruch in den Ermittlungen. Technische Spuren am Tatort und am Opfer konnten einem Mann namens Jørgen Jørgensen zugeordnet werden. Die DNA-Beweise lieferten eine eindeutige Verbindung zwischen dem Verdächtigen und dem Verbrechen.
Allerdings fehlen in den verfügbaren Quellen wichtige Informationen über den weiteren Verlauf: Weder das genaue Datum der Festnahme noch Details zur Anklage, zum Gerichtsverfahren oder zum Strafmaß sind dokumentiert.
Bedeutung für die dänische Kriminalistik
Der Fall Marei Stephansen reiht sich in eine traurige Statistik dänischer Gewaltverbrechen ein. Gleichzeitig wurde der Fall zu einem wichtigen Meilenstein für die dänische Kriminaljustiz. Die Ermittlungen trugen dazu bei, die Techniken der DNA-Analyse und der Tatortuntersuchung in Dänemark weiterzuentwickeln und zu verfeinern.
Die Geschichte der jungen Gymnasiastin, deren Leben so brutal beendet wurde, steht exemplarisch für die Bedeutung moderner forensischer Methoden bei der Aufklärung von Kapitalverbrechen.
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