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Devil in Disguise: Der Serienmörder John Wayne Gacy

Eine Peacock-Dokumentarserie beleuchtet die Verbrechen von John Wayne Gacy, der in den 1970er-Jahren mindestens 33 junge Männer und Jungen in Chicago ermordete.

Streamt auf Peacock
Von
KrimiNyt Redaktionen

John Wayne Gacy ermordete in den 1970er-Jahren mindestens 33 junge Männer und Jungen in Chicago — und lebte dabei jahrelang unbehelligt als angesehener Bürger inmitten der Gesellschaft. Die Dokumentarserie „Devil in Disguise“, abrufbar auf dem Streamingdienst Peacock, nimmt diesen erschreckenden Fall nun umfassend unter die Lupe.

Ein Doppelleben mitten in der Nachbarschaft

Nach außen hin galt Gacy als erfolgreicher Unternehmer und beliebtes Mitglied seiner Gemeinde im Nordwesten Chicagos. Unter dem Namen „Pogo der Clown“ unterhielt er Kinder auf Veranstaltungen und Partys. Hinter dieser Fassade verborg sich jedoch ein brutaler Mörder, der seine Opfer — zumeist Teenager und junge Erwachsene — systematisch anlockte, missbrauchte und tötete.

Die meisten Leichen begrub Gacy im Kriechkeller seines Hauses. Weitere Opfer warf er in den Chicago River. Erst im Dezember 1978 flog er auf, als Ermittler sein Grundstück durchsuchten und die sterblichen Überreste von 29 Opfern unter seinem Haus entdeckten.

Serienmörder USA

Die Dokumentarserie: Stimmen von Überlebenden und Ermittlern

„Devil in Disguise“ stützt sich auf Interviews mit Überlebenden, Ermittlern und Menschen, die Gacy persönlich kannten. Ihre Schilderungen zeichnen das Bild eines Mannes, der über Jahre hinweg in der Lage war, sein Doppelleben aufrechtzuerhalten, ohne ernsthaften Verdacht zu erregen.

Die Serie fragt auch, wie das möglich war: Welche Versäumnisse im System ermöglichten es Gacy, so lange unentdeckt zu morden? Gacy war nämlich kein unbeschriebenes Blatt — bereits 1968 war er wegen sexuellen Missbrauchs eines Minderjährigen verurteilt worden, kam jedoch nach nur 18 Monaten auf Bewährung frei.

Justizversagen Serienmörder

Prozess, Verurteilung und Hinrichtung

Im Jahr 1980 wurde John Wayne Gacy in zwölf Anklagepunkten des Mordes schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt. Am 10. Mai 1994 wurde er durch eine Giftinjektion hingerichtet. Bis zuletzt bestritt er einen Großteil der ihm vorgeworfenen Taten und versuchte, sich als Opfer einer Justizverschwörung darzustellen.

Die Identität einiger seiner Opfer konnte erst Jahrzehnte nach seiner Hinrichtung mithilfe moderner DNA-Analysen geklärt werden. Der Fall Gacy gilt bis heute als eines der erschütterndsten Kapitel in der Geschichte amerikanischer Serienverbrechen.

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„Devil in Disguise“ jetzt auf Peacock

Die mehrteilige Dokumentarserie ist auf dem US-amerikanischen Streamingdienst Peacock verfügbar. Sie richtet sich an alle, die verstehen wollen, wie ein Serienmörder jahrelang ein scheinbar normales Leben führen und dabei das Vertrauen seiner Mitmenschen missbrauchen konnte — und was das über die blinden Flecken von Gesellschaft und Strafverfolgung aussagt.

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