
The Rock: Das Standardwerk zur Flucht aus Alcatraz
J. Campbell Bruces True-Crime-Klassiker über das berühmteste Gefängnis Amerikas
Über das Buch
Drei Männer, eine unmögliche Flucht
In der Nacht auf den 12. Juni 1962 verschwanden Frank Morris und die Brüder John und Clarence Anglin aus dem Hochsicherheitsgefängnis Alcatraz — spurlos. J. Campbell Bruces Sachbuch „The Rock“ rekonstruiert diesen Fall als eine der genialsten Gefängnisfluchten der Kriminalgeschichte.
Monatelange Vorbereitung
Bruce schildert detailliert, wie die drei Häftlinge über Monate ihren Plan ausarbeiteten: Sie weiteten Lüftungsschächte mit selbst gebauten Werkzeugen auf, fertigten Täuschungsköpfe aus Pappmaché an, um die Wärter zu narren, und nähten aus Regenmänteln ein Floß zusammen. In der entscheidenden Nacht verließen sie durch die Lüftungsschächte ihre Zellen, kletterten auf das Dach und stiegen in die dunklen, kalten Gewässer der San Francisco Bay hinab.
Offizielle Erklärung — und bleibende Zweifel
Die Behörden erklärten die drei Männer offiziell für ertrunken. Abschließend geklärt wurde ihr Schicksal jedoch nie. Bruces Buch stellt sowohl die offiziellen Ermittlungsergebnisse als auch die zahlreichen Theorien über einen möglichen Überlebenden vor und bleibt damit eine maßgebliche Quelle zu diesem ungeklärten Fall.
Leben hinter den Mauern von Alcatraz
„The Rock“ bietet darüber hinaus einen umfassenden Einblick in den Gefängnisalltag auf Alcatraz, das von 1934 bis 1963 als Hochsicherheitsgefängnis für die gefährlichsten Kriminellen der USA diente. Weniger als ein Jahr nach der Flucht schlossen die Bundesbehörden die Anstalt endgültig. Bruces gründlich recherchiertes Werk inspirierte später den Kinofilm „Flucht von Alcatraz“ mit Clint Eastwood.

