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•8. Mai 2026
Darf's ein bisserl Mord sein? — Österreichs Top True Crime Podcast
Wiener Schmäh trifft akribische Recherche: Julia Fürthaler und Werner Höfler führen durch die dunkelsten Kriminalfälle

Julia Fürthaler und Werner Höfler haben seit 2020 mit "Darf's ein bisserl Mord sein?" den erfolgreichsten österreichischen True Crime Podcast etabliert. Die wöchentlichen Episoden, die jeden Donnerstag erscheinen, kombinieren akribische Recherche mit dem charakteristischen Wiener Schmäh und erreichen regelmäßig Spitzenplatzierungen in den Podcast-Charts Österreichs und Deutschlands. Mit über 5 Millionen Downloads und einer Bewertung von 4,9 von 5 Sternen bei mehr als 10.000 Reviews auf podcast.de hat sich das Format als feste Größe in der deutschsprachigen True Crime Podcast Landschaft etabliert.
Die Episoden dauern zwischen 45 und 90 Minuten und behandeln sowohl internationale als auch österreichische Kriminalfälle. Anders als viele andere Podcasts im Genre setzt das Duo dabei nicht auf Sensationalismus, sondern auf faktenbasierte Darstellung mit originalen Quellen wie Gerichtsakten, Polizeiberichten und Zeugenaussagen.
Das Erfolgsrezept des Podcasts liegt in der klaren Rollenverteilung: Julia Fürthaler übernimmt die intensive Recherche und präsentiert die Fälle mit journalistischer Präzision, während Werner Höfler als Wiener Kabarettist den spezifischen österreichischen Humor einbringt. "Julia recherchiert akribisch, Werner bringt den Wiener Schmäh", lautet das offizielle Motto auf der Website darfseinibisselmordsein.at.
Jede Episode folgt einer strukturierten Herangehensweise: Die Hosts rekonstruieren die Taten, analysieren Motive und Urteile, präsentieren Interviews und arbeiten mit originalen Quellen. Besonders bemerkenswert ist die Aufarbeitung österreichischer Fälle mit lokalem Bezug, darunter prominente Kriminalfälle wie Natascha Kampusch und Jack Unterweger.
Die erste Episode widmete sich dem Fall Natascha Kampusch, der 2006 international Schlagzeilen machte. Die Analyse basierte auf Kampuschs Buch "3.092 Tage" sowie offiziellen Gerichtsakten. In Episode #47 aus dem Jahr 2022 behandelten Fürthaler und Höfler den Fall Jack Unterweger, der 1994 vom Landesgericht Graz zu lebenslanger Haft verurteilt wurde und noch im selben Jahr im Gefängnis verstarb.
Der charakteristische Wiener Dialekt und kulturelle Referenzen zur österreichischen Alltagsrealität machen den Podcast authentisch, ohne deutsche Hörer auszuschließen. Die Nähe des Wienerischen zum Hochdeutschen ermöglicht eine breite Rezeption im gesamten deutschsprachigen Raum.
Die Popularität des Podcasts erstreckt sich weit über Österreich hinaus. In den deutschen Spotify-Charts erreicht "Darf's ein bisserl Mord sein?" regelmäßig Platzierungen in den Top 50 der True-Crime-Kategorie. Deutsche Hörer loben in Rezensionen besonders die "präzise Recherche ohne Sensationalismus" und die Behandlung grenzüberschreitender Fälle, etwa Serienmorde im Raum Bayern-Österreich.
Die GfK Entertainment Podcast-Charts für Deutschland und Österreich aus den Jahren 2024 und 2025 bestätigen die kontinuierliche Präsenz des Formats in den Spitzenrängen. Die Hosts arbeiten nach eigenen Angaben ausschließlich mit originalen Quellen und legen großen Wert auf Faktentreue, was auf der Website unter dem Punkt "Methodik" dokumentiert ist.
Mit seiner Mischung aus journalistischer Sorgfalt, regionalem Charme und zugänglicher Darstellung komplexer Kriminalfälle hat sich "Darf's ein bisserl Mord sein?" als Benchmark für deutschsprachige True Crime Podcasts etabliert.
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