Nixons Geheimnis: Der 9-Millionen-Dollar-Bankraub
Amil Dinsio und fünf Komplizen sprengten sich 1972 in den Tresor der United California Bank – und behaupteten später, das Geld habe Richard Nixon gehört.
Veröffentlicht 6. Juni 2025

Falldetails
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Am 27. März 1972 verübte der professionelle Kriminelle Amil Dinsio aus Ohio mit fünf weiteren Tätern einen der aufsehenerregendsten Bankraube der amerikanischen Kriminalgeschichte. Ziel war die United California Bank im kalifornischen Laguna Niguel.
Die Bande und ihr Plan
Dinsio leitete ein sorgfältig zusammengestelltes Team: sein Bruder James, ein Sprengstoffexperte, Schwager Charles Mulligan als Fahrer und Aufpasser sowie Phil Christopher, Charles Broeckel und Neffe Harry Barber. Mit Dynamit sprengten sie sich in den Banktresor – eine kühne und technisch anspruchsvolle Operation. Bankraub USA
Eine Beute in umstrittener Höhe
Über den genauen Umfang der Beute gibt es bis heute widersprüchliche Angaben. Wikipedia nennt 9 Millionen Dollar in Bargeld und Wertpapieren – was 2024 etwa 67,7 Millionen Dollar entsprechen würde. Andere Quellen sprechen von 12 Millionen, 30 Millionen oder 12 bis 30 Millionen Dollar. Den Bundesbehörden gelang es, zwischen 2 und 4 Millionen Dollar sicherzustellen. Der Großteil der Beute blieb verschwunden.
Zeitlinie
Der Bankraub in Laguna Niguel
Amil Dinsio und fünf Mittäter sprengten sich mit Dynamit den Weg in den Tresor der United California Bank frei. Sie stahlen zwischen 9 und 30 Millionen Dollar in Bargeld und Wertpapieren.
Teilweise Sicherstellung der Beute
Bundesbehörden stellten zwischen 2 und 4 Millionen Dollar des gestohlenen Geldes sicher. Der Großteil der Beute blieb verschwunden.
Verbindungen in höchste Regierungskreise
Besonders brisant waren die Behauptungen, die Dinsio später aufstellte. Er behauptete, das Geld habe nicht der Bank gehört, sondern sei ein heimlicher Schwarzgeld Politik Fonds – eine „Slush Fund“ – von Präsident Richard Nixon gewesen. Den Hinweis auf die Bank soll laut Dinsio Jimmy Hoffa gegeben haben, der mächtige Chef der Teamsters-Gewerkschaft. Mindestens 3 Millionen Dollar seien demnach von Hoffa als Beitrag zu Nixons Wahlkampf geflossen. Bundesermittler widersprachen der Behauptung, das Geld gehöre dem Präsidenten, jedoch entschieden. Watergate-Skandal
Die Theorie war sensationell – und politisch explosiv, gerade zu dem Zeitpunkt, als sich die Watergate-Affäre zu entfalten begann.
Die größte FBI-Fahndung seit Kennedy
Der Raub löste nach Behördenangaben die größte FBI-Fahndung seit dem Mord an Präsident John F. Kennedy aus. Die Intensität der Ermittlungen spiegelte den Ernst der Lage wider – sowohl wegen des enormen Schadens für die Bank als auch wegen der nationalen Sicherheitsfragen, die die Theorien über eine Verwicklung des Präsidenten aufwarfen.
Medienberichterstattung
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- Nixons Geheimnis: Der 9-Millionen-Dollar-Bankraub von 1972(2026)
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