
True Crime Addict: Die Besessenheit mit Maura Murrays Verschwinden
Ein Journalist verliert sich in einem der rätselhaftesten Vermisstenfälle der USA
Über das Buch
Im Februar 2004 verschwand die 21-jährige Studentin Maura Murray spurlos auf einer abgelegenen Landstraße in New Hampshire – bis heute ist ihr Schicksal ungeklärt.
Ein Verschwinden ohne Erklärung
Maura Murray hatte ihr Studium in Massachusetts verlassen und war in Richtung New Hampshire gefahren. Nach einem kleineren Verkehrsunfall auf der Route 112 nahe Haverhill war sie verschwunden, noch bevor die Polizei eintraf. Eine groß angelegte Suchaktion am folgenden Tag blieb ohne Ergebnis. Ihre Familie, allen voran ihr Vater Fred Murray, wandte sich immer wieder an die Öffentlichkeit, um den Fall in den Medien zu halten und Zeugenhinweise zu sammeln.
James Renners jahrelange Besessenheit
Der Journalist und Autor James Renner stieß um 2011 auf den Fall und begann eine intensive, jahrelange eigene Untersuchung. Er befragte Familienmitglieder, Freunde und Zeugen und beschäftigte sich mit Theorien, die von einem freiwilligen Untertauchen über Entführung bis hin zu Mord reichen. In seinem 2016 erschienenen Buch „True Crime Addict“ schildert Renner nicht nur seine Recherchen, sondern auch, wie die Besessenheit mit dem Fall sein eigenes Leben beeinflusste.
Vermisste Personen USA
Zwischen True Crime und Selbstreflexion
Das Buch ist zugleich True-Crime-Reportage und persönlicher Erfahrungsbericht. Renner geht offen mit seiner eigenen Besessenheit um und thematisiert die ethischen Graubereiche, in die er sich während seiner Recherche begab. Damit stellt „True Crime Addict“ eine selten gestellte Frage in den Vordergrund: Was kostet es, unerbittlich nach der Wahrheit zu suchen?
Vermisstenfall New Hampshire
Ein Mysterium, das bis heute fesselt
Der Fall Maura Murray beschäftigt True-Crime-Community und Ermittler seit über zwei Jahrzehnten. Renners Buch gibt einen tiefen Einblick in das Mysterium – ohne es zu lösen.

