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Killer Clown: Das Doppelleben des John Wayne Gacy

Terry Sullivan und Peter Maiken beleuchten die Verbrechen eines der berüchtigtsten Serienmörder der US-Geschichte

Autor
Terry Sullivan og Peter Maiken

Über das Buch

AutorTerry Sullivan og Peter Maiken
FormatBuch

John Wayne Gacy mordete zwischen 1972 und 1978 in einem Vorort von Chicago mindestens 33 junge Männer und Jugendliche — und lebte dabei das Leben eines geachteten Bürgers. Das Buch „Killer Clown“ von Staatsanwalt Terry Sullivan und Journalist Peter Maiken zeichnet diesen Fall in erschreckender Detailtiefe nach.

Der perfekte Nachbar mit einer mörderischen Fassade

Nach außen hin verkörperte Gacy den amerikanischen Traum: Er führte ein erfolgreiches Bauunternehmen, engagierte sich in der Gemeinde und war für seinen Auftritt als Clownsfigur „Pogo“ bekannt, mit der er in Krankenhäusern und bei Wohltätigkeitsveranstaltungen Kinder unterhielt. Niemand in seiner Nachbarschaft in Des Plaines, einem Vorort von Chicago, ahnte, was sich unter seinem Haus verbarg.

Dieses Doppelleben ist eines der verstörendsten Elemente des Falls — und macht ihn bis heute zu einem der meistdiskutierten Serienmörder-Fälle in der Geschichte der USA. Serienmörder USA

Zwischen 1972 und 1978: Eine Mordserie im Verborgenen

Gacy lockte seine Opfer — überwiegend junge Männer und Teenager — unter Vorwänden in sein Haus. Die Leichen der meisten Opfer begrub er im Kriechkeller seines Hauses. Erst als Ermittler Ende 1978 begannen, das Grundstück zu durchsuchen, kam das ganze Ausmaß der Verbrechen ans Licht.

Die Frage, wie Gacy jahrelang unentdeckt agieren konnte, durchzieht das gesamte Buch. Sullivan und Maiken zeigen auf, welche gesellschaftlichen und behördlichen Versäumnisse dazu beitrugen, dass ein Massenmörder mitten in der Gesellschaft operieren konnte. Ermittlungspannen Serienmörder

Das Buch: Einblick von innen

Terry Sullivan leitete die Strafverfolgung gegen Gacy und bringt als Mitautor eine einzigartige Perspektive in das Buch ein. Gemeinsam mit dem Journalisten Peter Maiken stützt er sich auf Ersthandquellen, Ermittlungsakten und eigene Erfahrungen aus dem Gerichtssaal.

„Killer Clown“ schildert nicht nur die Verbrechen selbst, sondern auch das intensive Polizeiwerk, das schließlich zur Verhaftung Gacys führte, sowie die psychologische Einordnung des Täters. Das Buch gilt als eines der gründlichsten Werke über den Fall und wird bis heute in der kriminologischen Literatur zitiert. True-Crime-Bücher Klassiker

Ein Fall mit gesellschaftlicher Sprengkraft

Der Fall Gacy hat die amerikanische Öffentlichkeit nachhaltig erschüttert. Er warf grundlegende Fragen auf: Wie kann jemand, der sozial so gut vernetzt ist, über Jahre unbehelligt morden? Welche Rolle spielen Vorurteile der Ermittler, wenn es darum geht, welchen Aussagen von Betroffenen geglaubt wird?

Sullivan und Maiken liefern mit „Killer Clown“ keine einfachen Antworten — aber sie geben dem Leser alle Fakten an die Hand, um sich ein eigenes Bild zu machen. Für alle, die sich für die Psychologie von Tätern und die Mechanismen echter Kriminalermittlungen interessieren, ist dieses Buch ein zentrales Referenzwerk.

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