A Is for Acid: Der Säurebad-Mörder von England
John George Haigh löste seine Opfer in Schwefelsäure auf – und glaubte, damit ungestraft davonzukommen
Der Dokumentarfilm „A Is for Acid“ schildert die makabre Geschichte von John George Haigh, einem der berüchtigtsten Serienmörder Großbritanniens, der im England der späten 1940er-Jahre sein Unwesen trieb.
Der „Säurebad-Mörder“
Haigh wurde als „Acid Bath Murderer“ bekannt – ein Beiname, der seine unheimliche Vorgehensweise beschreibt: Er tötete seine Opfer und löste ihre Leichen anschließend in großen Behältern mit Schwefelsäure auf. Haigh glaubte irrtümlicherweise, ohne eine Leiche könne er nicht wegen Mordes verurteilt werden. Doch gründliche polizeiliche Ermittlungen förderten Überreste seiner Opfer zutage – darunter Gallensteine und Prothesen, die die Säure nicht vollständig hatte auflösen können.
Vom Kleinkriminellen zum Serienmörder
Der Film zeichnet Haighs kriminelle Laufbahn nach, die mit kleinen Betrügereien begann und schließlich in mehrfachem Mord gipfelte. Sein Motiv war in erster Linie finanzieller Natur: Er tötete seine Opfer, um sich deren Geld und Besitz anzueignen. 1949 wurde er verhaftet – nach dem Mord an mindestens sechs Menschen, obwohl er selbst neun Taten gestand.
Der Dokumentarfilm beleuchtet neben den Verbrechen auch den anschließenden Prozess sowie Haighs Persönlichkeit als charmanter Betrüger mit psychopathischen Zügen. Der Fall entwickelte sich zu einer der aufsehenerregendsten Strafsachen der britischen Rechtsgeschichte. Britische Serienmörder Psychopathie und Verbrechen
Verurteilung und Hinrichtung
Haigh wurde schuldig gesprochen und im August 1949 im Wandsworth Prison in London durch den Strang hingerichtet. Sein Fall gilt bis heute als eines der spektakulärsten Kapitel der britischen Kriminalgeschichte. Hinrichtungen in Großbritannien

